Hotel Reussischer Hof Schmölln - - worth seeing surrounding area - Sachsen - Dresden



deutsch english


Landeshauptstadt Dresden


- Entfernung ca. 130 km

Unesco - Weltkulturerbe

Dresden liegt in einem etwa 40 km langen und 20 km breiten Elbtal, das sich von Pirna bis Meißen erstreckt, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges im Süden, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte im Nordosten und dem Elbsandsteingebirge im Osten.

Heinrich von Kleist (1777-1811) schilderte Dresden im Elbtal so: "Es liegt, vieltürmig, von der Elbe geteilt, in einem weiten Kessel von Bergen. Der Kessel ist fast zu weit. Unzählige Mengen von Häusern liegen so weit umher wie vom Himmel herabgestreut. Die Stadt selbst sieht so aus, als wenn sie von den Bergen herab zusammengekollert wäre."

Die Dresdner Elbtalweitung ist das Ergebnis der Schürftätigkeit der Elbe (sie hat ihren Lauf auch in geschichtlicher Zeit noch mehrmals verändert). Dabei brachte sie die geologische Schichtung im Elbtal kräftig durcheinander. Die über den Gesteinen der Kreidezeit liegende unterste Schotterschicht stammt zumeist aus der Saalekaltzeit. In dieser Zeit hatte sich auch die breite sandige Hellerterrasse im Norden Dresdens gebildet.

In die in der Eiszeit entstandenen Aufschüttungen schnitt sich die Elbe häufig gleich mit mehreren Flussarmen ein. Die alten Strombahnen sind z.T. noch heute auf der breiten Niederterrasse des Elbtales als flache Senken erkennbar. Vor allem in den östlich der Altstadt gelegenen Stadtteilen Dresdens sind mehrere solche Altarme zu finden.

Die weiten Elbschleifen, die den besonderen Reiz des Elbtales mitbestimmen, zeigen sich z.B. am Schlachthof/Pieschener Winkel, bei Briesnitz und am Waldschlösschen besonders gut. Jede Schleife besitzt einen steilen Prallhang am äußeren Ufer und einen flachen Gleithang am inneren Ufer der Flusskrümmung. Dies kann man am Beispiel des steilen Altstädter Ufers (Prallhang) mit den Schiffsanlegestellen und des flachen Neustädter Elbufers (Gleithang) mit den ausgedehnten Elbwiesen studieren.

Die große Nordschleife des Elbestromes im Westen des Dresdner Stadtgebietes wurde durch den ausgedehnten Schwemmfächer der Weißeritz (Gebiet Ostra-Gehege und Flutrinne) erzwungen. Der einst recht wilde Fluss Weißeritz, der bis zum Jahr 1893 westlich der Marienbrücke in die Elbe mündete (der Name Floßhofstraße erinnert noch an den ehemaligen Weißeritzlauf), hatte die großen Materialmengen dieses Schwemmfächers aus dem Erzgebirgsvorland heranspült.

Dresdner Zwinger

Lage: Nordwesten der Inneren Altstadt, zwischen Theaterplatz, Residenzschloss und Postplatz
Bauzeit: 1710-1733 (Ergänzungen: 1783, 1852-1857, 1928)
Architekt: Matthäus Daniel Pöppelmann,
figuraler Schmuck: Balthasar Permoser
Merkmale: Berühmtestes Bauwerk Dresdens und eines der bedeutendsten Barock-Bauwerke nördlich der Alpen, Stilmischung aus römischem (Hoch-Barock) und französischem Barock mit Einflüssen des Wiener Kaiserstils, die schwungvolle kurvenreiche Architektur weist auf Einflüsse des böhmischen Barock hin, prächtige Wasserspiele nach italienischem Vorbild; von der Gesamtanlage bis hin zum feinsten Detail zeigt sich der Zwinger in vollendeter Harmonie, in der Silhouette wechseln eingeschossige Galerien und zweigeschossige Pavillons nicht abrupt, sondern in harmonischen Linien einander ab; aus Elbsandstein gebaut, den 204 x 116 m großen Hof umgeben auf hohe Sockel gestellte Bogen- und Langgalerien mit sechs prächtigen Pavillons (darunter zwei ovale Pavillons auf der Längsachse des Zwingers) und dem Kronentor an der Längsseite (am Wallgraben)
Nutzung: Zuerst Orangerie, ab 1719 höfischer Festplatz, ab 1728 Aufbewahrungs- und Ausstellungsort für die Kurfürstlich-Königlichen Kunst- und Naturaliensammlungen; heute ist das vielbewunderte Bauwerk Heimstatt mehrerer Museen von Weltruf; mit dem Wallpavillon bietet der Zwinger eine prächtige Kulisse für regelmäßig stattfindende Sommerkonzerte
Theaterplatz Dresden

Am Theaterplatz, dem architekturhistorisch bedeutendsten Platz Dresdens, zeigt sich Barock-, Renaissance- und klassizistische Architektur in einem kontrastreichen Stilgemisch. Ihn umstehen (im Uhrzeigersinn gesehen) die Kathedrale St. Trinitatis (Katholische Hofkirche, römisch-spätbarock), das Residenzschloss (Renaissance), die Altstädter Wache (klassizistisch), der Zwinger (römisch-hochbarock), die Gemäldegalerie (Sempergalerie, Neo-Renaissance), die Semperoper (Neo-Renaissance) und das Italienische Dörfchen (klassizistisch).
Semperoper

Lage: Nordwestseite des Theaterplatzes
Bauzeit: 1871-1878
Architekt: Gottfried Semper, Professor für Bauwesen an der Kunstakademie
Merkmale: Arkadenbau in der Form eines Segmentbogens, Stil der Neo-Renaissance mit barocken Elementen; das Opernhaus erscheint sehr elegant, würdevoll und festlich (nicht zuletzt durch den Natursandstein der Fassade)
Nutzung: Sächsische Staatsoper

Tel. (0351) 4911496, www.semperoper.de; Führungen: nach Vereinbarung (Dauer 1 Stunde)

Die Semperoper, das Haus der Sächsischen Staatsoper, gehört nicht zu den größten, aber wohl zu den schönsten Opernhäusern Europas. Bereits von außen sind die Funktionsteile des Gebäudes zu erahnen: das Foyer, die seitlich angebauten Treppenhäuser, der Zuschauerraum und der 40 m hohe Bühnenturm. Dies war ein Novum im Theaterbau, denn andere Theaterhäuser aus dieser Zeit, z.B. in Berlin und München, sind mit einer großen, meist klassizistischen Fassade verkleidet, welche die innere Raumaufteilung verbirgt.
Dresdner Schloss

Lage: Zentrum der Inneren (historischen) Altstadt, zwischen Sophienstraße, Theaterplatz, Schlossplatz, Augustusstraße und Neumarkt
Bauzeit, Architekten: 1289 erste Erwähnung einer Burg am Elbübergang, ab 1548 Umbau im Renaissance-Stil durch Hans von Dehn-Rothfelser, Bastian Kramer und Hans Kramer, 1889-1901 Umbau im Stil der Neo-Renaissance durch Gustav Dunger und Gustav Fröhlich, seit 1986 Wiederaufbau des im Krieg (Februar 1945) zerstörten Schlosses
Merkmale: Eine der bedeutendsten Renaissance-Schlossanlagen Europas, drei Schlosshöfe, großartige Sgraffitomalerei im Großen Schlosshof, wertvolle Schlossportale
Nutzung: Burg der Meißner Markgrafen für die Überwachung der Dresdner Elbfurt, 1464 bis 1485 sowie ab 1547 Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten, ab 1806 Residenzschloss der sächsischen Könige, heute Museen, Depots und Studiensäle der Staatlichen Kunstsammlungen (Grünes Gewölbe, Rüstkammer, Kupferstich-Kabinett, Münz-Kabinett, Mittelalter-Abteilung der Skulpturensammlung)
Frauenkirche

Lage: Neumarkt (Innere Altstadt)
Bauzeit: 1728-1743 (etwa zur selben Zeit wie die Katholische Hofkirche)
Architekt: Ratszimmermeister George Bähr (1666-1738), nach dessen Tod von den Ratsbaumeistern Johann Gottfried Fehre und Johann Georg Schmid vollendet
Merkmale: 91 m hoher barocker Zentralbau über einem Grundriss in der Form eines griechischen Kreuzes; die vier Ecktürme zeigen sich sehr verhalten, was die dazwischen kühn aufragende Kuppel aus Sandstein (Durchmesser: 23,50 m) umso höher wirken lässt
Nutzung: Evangelische Kirche

www.frauenkirche-dresden.org,   www.frauenkirche-silbermann.de,   www.wiederaufbau-frauenkirche.de

Die von der Dresdner Bürgerschaft finanzierte Frauenkirche, das Meisterwerk von George Bähr, ist das städtisch-bürgerliche Gegenstück zu der etwa zur selben Zeit errichteten, vom Kurfürstlich-Königlichen Hof finanzierten Katholischen Hofkirche.

Nach den Bombenangriffen im Februar 1945 brannte die Frauenkirche aus und stürzte schließlich in sich zusammen. In der Zeit der DDR diente ihre Ruine als Mahnmal gegen den Krieg.

Am 30. Oktober 2005 fand die Weihe der wiederaufgebauten Frauenkirche statt.
König Johann Denkmal

Lage:
Mitte des Theaterplatzes, vor der Semperoper (deren Bauherr König Johann war), an deren Mittelachse ausgerichtet, vom Zwingerhof durch den Durchgang der Sempergalerie zu sehen
Bauzeit:
1889
Entwurf: Johannes Schilling; in der Dresdner Kunst- und Glockengießerei C. Albert Bierling gegossen
Merkmale: Bronzenes Reiterstandbild, der hohe Sockel ist mit schönem Relief verziert

In den Jahren 1854 bis 1873 saß mit König Johann von Sachsen (1801-1873) ein Gelehrter auf dem sächsischen Thron - ein Sprachwissenschaftler und ausgebildeter Jurist. Er wurde unter anderem als Dante-Forscher bekannt: Schon als Prinz gab er im Jahr 1849 unter dem Pseudonym "Philalethes" eine Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie" heraus. Er gehörte ca. 30 europäischen wissenschaftlichen Gesellschaften an und erhielt im Jahr 1869 auf Vorschlag von Leopold von Ranke den Titel "Ritter der Friedensklasse des Pour le Mérite" verliehen. Von seiner Eigenschaft als Gelehrter ist einiges auf dem Sockel des Denkmals wiedergegeben.
Goldener Reiter

Der auf dem Neustädter Markt stehende Goldene Reiter ist vielleicht nicht das künstlerisch wertvollste, aber das bekannteste Denkmal Dresdens. Es zeigt Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August den Starken; zugleich König August II. von Polen; reg. 1694-1733) in der Haltung eines Caesaren im römischen Schuppenpanzer auf kurbettierendem Ross - in die Hauptstraße blickend.
Lutherdenkmal

Das auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche stehende bronzene Luther-Denkmal (Bild unten rechts im Zustand vor der Restaurierung) ist eine Arbeit von Adolf von Donndorf aus dem Jahr 1885 (gegossen in der Dresdner Kunst- und Glockengießerei C. Albert Bierling). Der Kopf beruht auf einem Tonmodell Ernst Rietschels für das Lutherdenkmal in Worms, das Rietschel für diesen Zweck aber verworfen hatte.
  Hygiene-Museum

Das deutsche Hygiene-Museum wurde in den Jahren 2004 und 2005 in zwei Etappen eröffnet. Konnte sich das Deutsche Hygiene-Museum während der vergangenen Jahre mit seinen Sonderausstellungen zu natur-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Themen als „Museum vom Menschen“ positionieren, so hat es mit seiner Dauerausstellung ein weiteres Standbein hinzugewonnen. Die wissenschaftlichen Entwicklungen insbesondere in den Biowissenschaften (Reproduktionsmedizin, Hirnforschung oder Nanotechnologie) stellen ein Museum vor neue Herausforderungen, das sich bis 1990 der konventionellen Gesundheitsaufklärung gewidmet hatte.

Die Anschaulichkeit klassischer Exponate, das eigenständige Lernen und aktive Ausprobieren – das waren schon immer die großen Stärken des Dresdner Museums, die sich auch in der Dauerausstellung wiederfinden. Auf rund 2.500 Quadratmetern Fläche sind über 1.300 Exponate ausgestellt, die überwiegend aus der eigenen Sammlung des Museums stammen. Daneben sorgen Leihgaben anderer Institutionen, eigens für die Ausstellung entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen für ein ebenso informatives wie unterhaltsames Museumserlebnis. Diese auf ganz unterschiedliche Besucherbedürfnisse abgestimmte Vielschichtigkeit           des Zugangs zu den Ausstellungsthemen hat das Deutsche Hygiene-Museum in den vergangenen Jahren zu einem der interessantesten europäischen Wissenschaftsmuseen werden lassen.

Die Dauerausstellung kreist um ein Thema, das so naheliegend wie anspruchsvoll ist: Der Mensch. Ihre sieben Themenräume streben keine enzyklopädische Systematik an, sondern behandeln Aspekte des menschlichen Lebens, die immer in der Alltagserfahrung der Besucher verankert sind:

• DER GLÄSERNE MENSCH
Bilder des Menschen in den modernen Wissenschaften
• LEBEN UND STERBEN
Von der ersten Zelle bis zum Tod des Menschen
• ESSEN UND TRINKEN
Ernährung als Körperfunktion und Kulturleistung
• SEXUALITÄT
Liebe, Sex und Lebensstile im Zeitalter der Reproduktionsmedizin
• ERINNERN - DENKEN - LERNEN
Kosmos im Kopf: Das Gehirn
• BEWEGUNG
Die Kunst der Koordination
• SCHÖNHEIT, HAUT UND HAAR
Offene Grenze zwischen Körper und Umwelt
  Sea Life

Seit dem 1. Mai 2004 liegt Dresden direkt am Meer. Mitten auf der Cockerwiese können Fischfans im Sea Life aktuell in faszinierende Unterwasserwelten abtauchen. Im ersten Monat nach Eröffnung der neuen Freizeitattraktion erforschten bereits über 40.000 Besucher die verschiedenen Lebensräume der Nord- und Ostsee.
   

-- © 2008 - 2017 Hotel Reussischer Hof Schmölln, hotel_reussischer_hof@t-online.de --
Impressum-- Alle Rechte vorbehalten. -- Admin
powered by WAD Homepagescript 1.83
Script by WAD-FULLSERVICE